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Pflanztipps & Pflegehinweise: Gummibaum - (Ficus elastica)

Von den Gummibäumen und von den, mit Ihnen verwandten Feigenbäumen, gibt es etwa 1000 Arten. Sie kommen alle aus den tropischen Gebieten, wo sie als Sträucher oder bis zu 30 m hohe Bäume heranwachsen. Ich denke, dass der Gummibaum Gummibaum heißt, weil sein weißer Milchsaft zur Gewinnung von Kautschuk für die Gummiherstellung verwendet wird.

Der F. elastica kam so etwa nach 1900 zu uns. Man fand ihn damals oft in Omas "Guter Stube". Er war dann viele Jahre aus den Blumengeschäften verschwunden, kommt jetzt aber wieder in Mode. Neben diesem gibt es noch Züchtungen mit breiteren Blättern und welche mit gefleckten Blättern.

Der Standort muss hell sein, volle Sonneneinstrahlung soll jedoch vermieden werden, und es dürfen auch keine großen Temperaturschwankungen auftreten. Hierauf reagiert der Gummibaum mit dem Abwurf der Blätter.

Die Vermehrung erfolgt am einfachsten durch Abschneiden von ca. 20 - 30 cm langen "Endstücken", die schon etwas verholzt sind. Diese werden in Wasser gestellt, wo sie dann bald Wurzeln bilden. Vorher muss man allerdings den Milchsaft, der beim Schneiden austritt, zum Halten bringen. Das macht man, indem die Schnittstelle am abgeschnittenen Stück und am Gummibaum selbst über eine Flamme gehalten wird. Diese Methode benutze ich zur Vermehrung. Man kann auch das Abmoosen ausprobieren. Ich finde es aber ziemlich langwierig und umständlich.