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Pflanztipps & Pflegehinweise: Kermesbeere - (Phytolacca)

Die Gattung umfasst etwa 35 Arten. Sie sind beheimatet in Afrika, Amerika und Asien. Der Name ist abgeleitet von phyton = Pflanze und lacca = roter Lack. Dies bezieht sich auf den roten Saft der Beeren. Die Kermesbeeren sind giftig!

Weit verbreitet ist bei uns die P. americana, die amerikanische Kermesbeere. Sie wird ca. 1,5 bis 2 m hoch und auch sehr breit. Die Wurzel bildet eine dicke, rübenähnliche große Knolle. Die Blätter sind groß, länglich oval. Die Blüten dagegen sind weiß und relativ klein. Blütezeit ist Juni/Juli. Zum Herbst hin bilden sich rote Beeren, die sich später ganz dunkelrot färben. Sie hängen als Traube zusammen.

Die P. polyandra wird auch als chinesische Kermesbeere bezeichnet. Sie wird ca. 1,5 m hoch und hat ca. 15 cm lange, ovale Blätter. Die Blüten sind rosa. Die Beeren bilden eine Traube, die bis zu 30 cm lang werden kann.

Im Spätherbst vertrocknen aller oberirdischen Teile und werden abgeschnitten. Ihr solltet den Standort kennzeichnen, damit Ihr durch Hacken oder Graben im Frühjahr, wenn die Pflanze noch nicht ausgetrieben ist, keinen Schaden anrichtet.

Der Standort kann sonnig oder halbschattig sein.. An den Boden werden keine besonderen Ansprüche gestellt, er sollte aber nicht zu trocken sein.

Die Kermesbeere eignet sich nur als Solitärpflanze, da sie sehr viel Platz braucht und in der Menge ihre Wirkung verliert.

Die Vermehrung erfolgt durch Aussaat im Frühjahr oder Teilung der Wurzelknolle.